Linktipps
Erstellt: 25.04.2013 07:52:54
Es blüht im Garten: Doch was am besten wo?
Tipps/ «reformiert.» präsentiert Webseiten mit Mehrwert

Früh blüht der Frühling
Die ersten Sprösslinge, Knospen und Blüten sind für die Menschen Balsam für die Seele. Die Natur keimt und spriesst, es wird endlich wärmer nach dem langen Winter. Welche Blüemli strecken ihre Köpfe zuerst? Auf dieser Webseite sind die früh blühenden Blumen, Sträucher und Kräuter zusammengestellt. Als Bestimmungshilfe zum Beispiel auch nach Farbe. Und vor allem als Ideengeber, wo wir selber nachhelfen können – für den nächsten Frühling, den wir unbedingt brauchen! Was blüht bei Ihnen schon?
http://offene-naturfuehrer.de/web/Die_ersten_Blumen_im_Jahr

Stadt-Tomaten an die Macht!
«Freie Tomaten für alle!» fordert die Stiftung Pro Specie Rara auf ihrer neuesten Webseite. Mit einem jungen, bunten und frechen Auftritt soll die Artenvielfalt in den heimischen Gärten und Balkons gefördert werden. In einem grossen «Sortenkino» wird die Vielfalt präsentiert. Einfache Tipps, Bezugsquellen und Links machen das Mitmachen einfach. Damit verknüpft ist auch eine politische Botschaft: «Mit deinen Stadt-Tomaten setzt du ein Zeichen für den freien Zugang zu Saatgut, der heute nicht mehr selbstverständlich ist.» In diesem Sinne: Jeden Tag eine gute Tomat! http://www.stadt-tomaten.ch

Jetzt Sonne verschenken!
In Zeiten der Energiewende braucht es nicht nur politische Änderungen, wirtschaftliche Umorientierung und Sparanstrengungen. Mit der Solarvignette 2013 für Laptop, Handy oder Elektro-Velo kann jede und jeder selber ein Jahr lang Sonnenenergie fürs Elektrogerät tanken. Dahinter steckt der rührige Verein Solafrica, der nicht nur in Kenia Schulhäuser solarisiert, sondern in der Schweiz dafür sorgt, dass Solar(vignetten)strom produziert wird. Das Projekt Jugendsolar von Greenpeace baut die entsprechenden Anlagen. Mit 50 Franken für einen Computer oder acht Franken fürs Smartphone laufen die Geräte durchschnittlich ein Jahr lang mit Solarstrom. Ideal auch als sonniges Geschenk für umweltbewusste Menschen.
www.solarvignette.ch


Digitale Visionen
Manches tönt noch nach Spielerei. Doch die 15 Techniktrends, welche die Redaktion des «t3n-Magazins» beschreibt, verändern unsere Welt. Vieles davon ist bereits bekannt, doch die Auswirkungen kaum abschätzbar. Die Liste beginnt mit dem Druck in drei Dimensionen – entsprechende 3D-Drucker werden immer günstiger. Damit lassen sich rasch Verpackungen, Figuren oder andere «Physibles» herstellen. Die Trend-Liste wird fortgesetzt mit Mini-Computern, Kleinst-Helikoptern oder Programmiersprachen als Schulfach. Als Techniktrends werden interessanterweise auch gesellschaftliche Fragen aufgenommen, zum Beispiel, dass es keinen Rückzug mehr vom Digitalen gäbe. Daraus abgeleitet wird der Gegentrend «Unerkannt bleiben», da wir sonst überall in der Welt erfasst und angeschlossen sind... Manche der beschriebenen Trends sind wenig ausgegoren – doch sie machen klar, wie wichtig die ethische Auseinandersetzung mit dem rasanten Fortschritt ist.
http://t3n.de/news/15-thesen-diese-techniktrends-430130/


Von der Aargauer Sonntagswurst bis zur Zürcher Tabakrolle

Seit ein paar Jahren wird das kulinarische Erbe der Schweiz systematisch aufgearbeitet. Die dazugehörige Datenbank auf dem Internet erzählt kleine und grosse Geschichten zu Produkten und Regionen. Das kulinarische helvetische Inventar dokumentiert bekannte ebenso wie auch wenig verbreitete Spezialitäten und lädt so ein, diesen Reichtum zu geniessen.
www.kulinarischeserbe.ch


Onleihe als digitale Bibliothek
Neuste Ausgaben von Zeitschriften, Dokumentarfilme, Hörbücher, Schulbücher und Lernvideos, Musik-CDs vieler Stile – tausende von Medien aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und Südtirol können bei der Onleihe via Internet ausgeliehen werden. Für die Nutzung dieses vom Schweizerischen Bibliotheksdienst initiierten Services braucht es einfach einen klassischen Bibliotheksausweis einer der beteiligen öffentlichen Bibliotheken. Das neuartige, digitale Angebot ermöglicht jedem Kunden und jeder Kundin einer Bibliothek, über die Homepage ganz einfach digitale Medien auszuleihen. Während die Onleihe in Deutschland bereits engmaschig funktioniert, sind hierzulande bisher ein Dutzend Bibliotheken von Burgdorf bis Chur und von Liestal bis Trogen beteiligt. Das Angebot ist bereits umwerfend.
www.onleihe.ch


Lebensmittel zum Hören
Nachdem die Berner Kirchen sich die Finanzierung des Audio-Unternehmens «Hörmal» nicht mehr leisten konnten, macht die Crew seit zwei Jahren auf privater Basis weiter: Ein kreativer Neuanfang für neue Hörerlebnisse, getragen von einem kleinen Verein. «Naseweis» heisst beispielsweise die erste CD von sinnlichen Entdeckungsreisen. Besonders hörenswert sind auch die Hörbücher zu «Spaziergänger Zbinden» vom Berner Schriftsteller Christoph Simon. «Hörmal» übernimmt auch Auftragsarbeiten und produziert für diverse Radios. Zum Beispiel einen Sonntags-Spot für die Berner Landeskirche unter dem Titel «So spilt ds Läbe», der momentan auf CapitalFM und Radio NEO2, sowie in «Kirche Aktuell» am Dienstagabend auf Radio BeO läuft – und die auch auf der Website abrufbar sind.
www.hoermal.ch
www.refbejuso.ch/publikationen/kirche-im-radio.html


«Velos für Afrika»
Afrika hat keine eigene Veloindustrie, aber die Nachfrage nach von Treibstoff unabhängiger Mobilität ist riesig. Recycling aus der Schweiz hilft weiter. Die sozialen Werkstätten von Gump- & Drahtesel im Berner Liebefeld haben ein eindrückliches Netz von Sammelstellen und Südpartnern aufgebaut. Wer sein nicht mehr gebrauchtes Rad spenden will, bestellt einen Transportgutschein und kann das Velo dann gratis an jedem bedienten Bahnhof auf die Reise nach Afrika schicken.
www.velosfuerafrika.ch

www.journal21.ch
Hier schreiben Arnold Hottinger über den arabischen Frühling, René Zeyer übers Banken-Business oder Peter Achten über Nordkorea – dazwischen steht zum Beispiel eine Predigt der jungen Oberrieder Pfarrerin Sibylle Forrer. Über 80 erfahrene Journalistinnen und Journalisten verfassen Texte und Analysen. Dazu kommen Gastkommentare von Politikern und Kulturschaffenden. Pointiert und kompetent. Tiefgründig und anspruchsvoll. Täglich aktualisiert und nachhaltig aktuell. Mit Weit- und Weltsicht.

www.infosperber.ch
Eine gemeinnützige Plattform für unabhängigen und engagierten Journalismus. Kritische Texte von profilierten Autoren wie Urs P. Gasche, Hanspeter Guggenbühl oder Barbara Marti (Redaktorin Frauen-Sicht) werden ergänzt von Gastkommentaren zum Beispiel von Rudolf H. Strahm. Konsum- und Umweltthemen haben besonderes Gewicht. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Aktualitäten werden unter die Lupe genommen. www.ref.ch Dieses kirchliche Info-Portal lässt uns täglich am kirchlichen Blick auf die News-Welt teilhaben. Wichtige Ereignisse, spannende Entwicklungen, religiöse Nachrichten werden hier verbreitet und dokumentiert. Dazu kommen Basisinformationen rund um Religion ganz allgemein und Reformiertsein im besonderen. Hilfreich die vielfältigen Links auf Beratungsdienste, Publikationen, Radio/TV-Programme, Blogs und offene Stellen.

www.tink.ch
Die elektronischen Medien schaffen auch für Jugendliche neue Möglichkeiten des Ausdrucks und der Vernetzung. Ein spannendes Beispiel dafür ist das von Jugendlichen herausgegebene Magazin «tink.ch», das sowohl online wie als Printprodukt erscheint. Junge Frauen und Männer aus der ganzen Schweiz schreiben hier über Themen, die sie bewegen: von Politik über Musik bis zum aktuellen Lebensgefühl. Angesichts der oft träfen Schreibe und der interessanten Texte tummeln hier sich wohl etliche künftige, professionelle Medienschaffende. Besonders spannend sind Dossiers wie etwa «Leben und Alltag». «tink.ch» gibt einen anregenden Einblick in die Schweizer Jugendrealität.

Auswahl von Karl Johannes Rechsteiner. Der PR-Berater mit eigenem Büro ist auf Öffentlichkeitsarbeit für kleine und mittlere Unternehmen sowie ideelle Organisationen in den Bereichen Bildung, Ökologie, Sozialfragen, Fairer Handel und Kirchen spezialisiert.