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| Erstellt: 26.08.2010 12:28:34 | |
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Erzählen Sie «reformiert.» von Ihren Grosseltern.
Was wissen Sie noch von ihren Grosseltern? Hörte Ihr Grossvater auch immer so laut Radio? Hatte Ihre Grossmutter auch so weiche Haut? Und wie roch es im grosselterlichen Badezimmer? «reformiert.» sammelt Erinnerungen: Blättern Sie im alten Familienalbum, scannen Sie ein Bild Ihres Grossvaters und Ihrer Grossmutter ein (oder fotografieren Sie es ab) und laden Sie das Bild zusammen mit einem kurzen Text - einer Begebenheit, einer Anekdote, einer Momentaufnahme in das unten stehenden Forum!
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der Bär und eine 2. Erinnerung
Im Winter 1928/29 wohnte Grossmutter mit Sohn und Tochter im Chalet "Morgenrot" unterhalb dem Staffel. Damals lebte neben dem Staffel ein Bär. (hinter der Türe, die heute noch in den Angeln hängt)Diesem Bären durfte ich jeden Morgen einen Würfelzucker geben, nachdem ich mit Grossmutter die Milc in der Annaburg geholt hatte. Später lebte Grossutter im 1. Stock des Miethauses, wir im 2. Stock an der Neugasse, Kreis 5. Jeden Morgen, wenn ich die Treppe hinunter lief, öffnete Grossmutter die Türe und ein z'Nüni streckte sie mir entgegen.
chopftuech
"warum leisch du es chopftuech aa, we mer i ds dorf göh...?" fragte ich meine grossmutter als von ihr gehütetes kind. "we öppe dr bisluft giht...", antwortete sie. das verstand ich, dachte mir aber diskret, es sei wohl noch etwas anderes... sie gefiel mir damit, das tuch selbst auch: rostrot mit blauen und goldenen verzierungen... Grosi und Paps; Babuschka
Bei Grosi und Paps zu HauseDas kleine Häuschen meiner Grosseltern mütterlicherseits am Stadtrand von Schaffhausen war für mich und mein Schwesterlein ein zweites Zuhause, hatten wir doch ausnahmslos die Schulferien dort verbracht. Unser Grosi kam aus einer Grossfamilie, sie hatte zwölf Geschwister und war einfach ein Schatz: Wir hatten viel Freiheit, durften uns mit unserem Hund und den Nachbarskindern in Wald und Feld austoben, im Rhein schwimmen, auf Bäume klettern und im Winter schlitteln. Es ging meist ziemlich wild zu. Abends gab’s dann für uns hungrige Wölfe ein zünftiges Znacht. Den Duft nach gebratenen Äpfeln aus dem Ofenrohr werde ich nie vergessen!
Wir besuchten mit unserem Grosi auch unsere Urgrosseltern in Buchthalen und die Eltern unseres Urgrossvaters in der Altstadt von Schaffhausen. Der Urgrossvater war früher Organist am Alt-St.-Johann und spielte uns zu unserem Entzücken auf dem Harmonium in seiner Stube.
Paps war lange Trompeter in der Stadtmusik Schaffhausen. Bei meinen Grosseltern wurde viel gesungen und musiziert, besonders bei Familienfesten, wenn die kleine Stube so voll war, dass sie aus allen Nähten platzte. Natürlich mussten wir auch viel helfen: Beeren, Birnen, Bohnen usw. rüsten, weil alles in den Sterilisierhafen kam. Der Naturkeller war voller Gläser. Auch Äpfel und Kartoffeln wurden eingekellert. Unter der Kellertreppe hatte es einen Haufen Kohle und Briketts für den Kachelofen, der Stube und Küche heizte. Es gab immer viel zu tun, aber eine kalte Stube oder einen leeren Teller mussten wir nicht fürchten.
Babuschka, die Erzählerin
Unsere Babuschka väterlicherseits war als Auslandschweizerin in der Ukraine geboren und aufgewachsen. Sie war Ärztin und viel älter als das Grosi. Sie hatte den Vater sehr früh verloren und half der Mutter mit ihrem Lohn als Lehrerin für ihre fünf Geschwister zu sorgen. Dank einem Stipendium konnte sie später an der Universität Zürich Medizin studieren und gründete eine Familie. Da die Oktober-Revolution ausbrach und Russland in Flammen stand, konnten sie und unser russischer Grossvater, der früh verstarb, sich den Wunsch zurückzukehren nicht erfüllen.
Meist haben wir sie an Sonntagen in ihrer kleinen Wohnung besucht. Die Geschichten von ihrer glücklichen Kindheit in dem fernen Land, die russischen Märchen, die schönen und romantischen Lieder und die Gedichte, die sie uns auf Russisch zitiert und übersetzt hat, die «russischen Seele» wurden ein Teil unseres Weltbildes und unserer Identität. Stundenlang konnten wir ihr zuhören und wähnten uns in einer Märchenwelt. Mit über vierzig Jahren, nach der Öffnung des Ostens, machten meine Schwester und ich eine Reise in die Heimat unserer Grosseltern. Die schönen Städte, die Birkenwälder, die weite Landschaft und die Herzlichkeit der Menschen – das war für uns wie heimkommen, als wären wir schon früher da gewesen.

Wer war sie?
Anna Elise Rusterholz, geborene König, geb. 3. Feb.1892 / gest. 21. Okt. 1973. In erster Ehe verheiratet mit Karl Meier (geb. 20.03.1890), Scheidung 1929, nach 10 Kindern und 16 Ehejahren! In zweiter Ehe verheiratet mit Walther Rusterholz(geb.1885; gest.1954); vier Kinder, die zwei jüngsten, Zwillinge und zwei ältere aus erster Ehe, sind auf dem Foto. Ich war 12 Jahre alt, als sie starb. Sie wohnte in Rupperswil in einem alten Haus, das mal eine Tankstelle und Autoreparaturwerkstätte war. Ihr Geburtstag wurde jeweils in der Dorfbeiz gefeiert. Ich habe sie als alte Frau im Morgenrock in Erinnerung. Mein Vater besuchte sie, wenn er auf Beizentour war. Wir wohnten damals im gleichen Dorf. Eine "Beziehung" hatte ich persönlich nicht zu ihr, meine Stiefmutter hielt nicht viel von ihr. Die 10 Kinder ihrer ersten Ehe waren alle als Verding-, bzw. Pflegekinder aufgewachsen. Karl Meier sei der "Riitschuel-Meier"(Karussel) gewesen und dessen Bruder der "Magebrot-Meier". Die Kinder seien jeweils unterwegs bei Bauern gelassen worden. Hat sie sich scheiden lassen, weil sie dieses Leben satt hatte und eine "richtige" Familie wollte? Mein Vater, Oskar Meier, war ihr 5. Kind, was aus dem Grossvater Meier geworden ist und war, weiss ich nicht. Die Daten habe ich erfahren, weil einer der Brüder meines Vaters unverheiratet und ohne Nachkommen verstorben war. So bekam ich vom Gericht die ganze Familiengeschichte zugeschickt. Zu Erben gab es nichts; denn schon meine Stiefmutter hat behauptet, dass "keiner der Meier es jemals zu was gebracht habe"!
Diese Frau, die 14 Kinder geboren hat, war katholisch, ihr erster Mann reformiert. Was steckt hinter dieser Lebensgeschichte?

Der Patriarch
Mein Grossvater mütterlicherseits, Ernst Wüst- Wildi, Korbflechter in Lupfig AG; Gründer der dortigen Neuapostolischen Gemeinde. Ein sehr frommer, autoritärer Mann. Er hatte zwei Töchter: Elsa und Alice. Er lebte von 1892 - 1967. Ich erinnere mich nur daran, dass er mich zu meinen Pflegeeltern begleitet hat - und wie er tot in seinem Sarg lag. Ich war damals sechs Jahre alt. Mein Onkel, sein Schwiegersohn, hat, weil ich ihn nochmals sehen wollte, schnell eine Klappe geöffnet, damit ich den Kopf sehen konnte. Der Sarg war in der Stube aufgestellt worden.Aus Dokumenten und Erzählungen geht hervor, dass er sich sehr für seine Töchter eingesetzt hat. Elsa, die Ältere, verliebte sich schon mit 17 in einen nicht neuapostolischen Mann! Es sei ein lustiger Chorbergeselle gewesen, aber der Grossvater habe ihn fortgejagt und alle seine Briefe unterschlagen. Das uneheliche Kind aus dieser "Sünde" wuchs dann bei seinen Grosseltern auf; im "rechten Glauben". Elsa heiratete später den Nachbarn und hatte drei weitere Kinder. Sehr glücklich wurde sie nicht. Meine Mutter, Alice, heiratete erst mit 38 einen Neuapostolischen, er hiess gleich, wie der Mann ihrer Schwester: Meier. Nach meiner Geburt wurde sie "Nervenkrank". Die Ehe wurde geschieden und ich meinem Vater zugesprochen. Mein Grossvater hatte sich während der Scheidung sehr dafür eingesetzt, dass ich zu meiner Mutter, resp. während ihrer Klinikaufenthalte zu Elsa gekommen wäre. Da Elsas Mann jedoch keinen guten Leumund hatte, blieben die Behörden beim Urteil.
Wenn mir nun jemand weismachen will, dass früher alles besser war und Werte wie Moral, Glauben und Ehre heilig gehalten wurden, dann schaut selber genauer hin: damals wie heute waren alle nur Menschen!

Meine Grosseltern
Meine Grosseltern Karl und Lina Hofer-ChristenSie möchten wissen, ob mein Grossvater auch so laut Radio hörte und wie es in Grossmutters Badezimmer roch? Was für unmögliche Fragen! Meine Grosseltern kannten doch weder Radio noch Badezimmer. Der „Abtritt“ (heute würde man sagen „Plumpsklo“) befand sich auf der hinteren Laube und bestand aus einem Brett mit rundem Loch. Wenn man darauf sass und die Tür offen liess (und das musste man, weil es sonst finster war), kam es vor, dass einem die Hühner um die Beine pickten und gackerten. Obwohl ich das lustig fand, fürchtete ich mich ein wenig vor den Hühnern.
Das Wasser trug man in einem Kessel vom Brunnen in die Küche. Erst als meine Grossmutter älter und alleinstehend war, wurde in ihrer Küche neben dem Schüttstein eine Handpumpe installiert. Bei unsern Besuchen konnten wir Kinder fast nicht oft genug die schwere Pumpe betätigen und Wasser in den Kessel platschen lassen, auch wenn dieser längst überlief.
Unverständlich blieb mir lange, warum Grossmueti im Gutenacht-Gebet jeweils für das „Suselein“ betete. Ich kannte doch kein Susi in der Verwandschaft, und mein Nachbarmädchen Susi zu Hause war Grossmutter wohl nicht bekannt. Erst viel später verstand ich: „Mein Herz ist klein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein (..susalein).“

AW: Meine Grosseltern
Guten Abend Frau Jungen,Sie haben von Ihren Grosseltern erzählt. Dies hat mich an den "Abtritt" meiner Jugend erinnert! Meine Mutter wohnte nach der Scheidung wieder im Hause des Grossvaters, in der "Trotte". Ich durfte sie einmal pro Monat für ein Wochenende besuchen. Sie Wohnte in einem Zimmer, wo sie ihre Möbel, das Schlafzimmer, das Sofa und das Stubenbüffet reingestellt hatte. Der "Abtritt" befand sich am Ende eines langen, dunklen Ganges. Dahin ging man vor dem ins Bett gehen oder am Morgen. Für in der Nacht gab es den Hafen; resp. den Nachtstuhl. Einige Male bin ich wegen diesem typischen Geräusch erwacht, wenn meine Mutter...
Auf dem Abtritt gab's kein WC-Papier, sondern Zeitungsblättchen. Ich musste manchmal helfen, diese in die richtige Grösse zurechtzuschneiden. Später hat dann mein Onkel im Nebenzimmer ein Brünneli und ein WC eingebaut.
Ein Radiomöbel mit Plattenspieler gehörte auch zur Einrichtung, aber Mutti hat es nie angelassen. Über dem Bett hatte es einen Wandbehang, in Kreuzstich gestickt: "Hab Sonne im Herzen, ob's stürmt oder schneit"!
Es sind Kleinigkeiten, Unwichtiges, das bleibt.
Gute Nacht und liebe Grüsse von
Verena Meier-Meier
Aus Grossmutters Aufsatzheft
Mys Grossmüeti isch 1879 ufem Schauebärg uf d Wäut cho. Ufem Hochzytsfoto gseht me e hübschi Frou i der Tracht u dernäbe e grosse Maa mit Schnouz u Bart. Är, der Johann, isch 1909 aus 36-jährige Maa gstorbe. Är het e Frou mit drüüne Ching hingerlaa, der Jüngscht knapp jährig. Der Eutischt, der Hans, sächsi, my Vatter, het ihm ufem Totebett müsse verspräche, dass är zu syne Gschwüschterti tüei luege.Mys Grossmüeti han i nume aus ganz chrumm kennt. Es het aus jungi Frou für ds Boue müesse Lätt ueche trage. U wäge dene schwäre Laschte het es e bösi Huftglänksentzündig übercho. Ds rächte Bii isch guet 15 Santimeter chürzer gsy, drum het es ganz chrumm müesse gah. Dusse wärche het es nümme chönne. Nume ds Härdöpfugrabe het äs sech nie la näh: Am stotzige Bort, chrumm win es äbe isch gsy, het es d Härdöpfu gäbig chönne fürechraue. Der Charscht isch e gäbegi Stützi gsy. Im Winter het es ganz Tage lang glismet. Derzue hets Radio glost. Was i nie wirde vergässe: Am 1. September 1939 isch der Usbruch vom Zwöite Wäutchrieg am Radio düreggä worde. Mym Grossmüeti sy Träne nume eso über d Backe ache grünelet.
Für mi isch ds Grossmüeti di gschydschti Frou vor Wäut gsy. We mir bi de Ufgabe nid sy drübercho, het ds Grossmüeti geng chönne häufe.
Wo ds Grossmüeti i der achte Klass gsy isch, hii d Lehrer bschlosse, dass es di nüünti Klass nümme müessi mache, si wüssti nid, was me däm gschyde Ching no chönnti bybringe. Hütt würd somene Miitschi d Wäut offe stah! Vor mir ligt ds Ufsatzheft vo mym Grossmüeti, won es aus Achtklässlere het hingerlaa, zwöuf Ufsätz vo 1893: fählerfrei, inere Schrift wi gstoche. Eine drvo handlet vom Summer 1893:
«Als die Fröste vom 1. bis zum 9. Mai unsere Frühlingspracht zerstört hatten, hatten die Menschen all ihre Hoffnung verloren. Die Nussbäume im milden Scherzligen und die Buchen und Eschen in unserer Gegend waren ganz schwarz.
Viele Leute liessen ihr Vieh auf die Wiesen hinaus, um das halb verwelkte Gras abzuweiden, teilweise aber auch, um das ältere Futter als Notreserve zu sparen. Es herrschte eine grosse Trockenheit, an vielen Orten kam bei den Brunnen kein Wasser mehr, so dass man es weit herholen musste. Dieser Umstand wurde zu einer wahren Landplage. Wer das Vieh im Stall hatte, musste fast einen halben Tag Gras mähen, um den Tieren genug geben zu können. Am 24. Mai fiel ein wenig Regen, welcher aber auf dem trockenen Boden nichts fruchtete. Die Trockenheit dauerte nun fort bis zum 20. Juni. Dieser Tag war endlich ein nennenswerter Regentag. Von diesem Tag an wurde das Wetter unbeständig. Es stiegen von Tag zu Tag mehr Gewitterwolken am Himmel auf, welche aber nicht viel Regen spenden konnten, sondern nur die Leute bei ihrer Arbeit beängstigten. Am 10. Juli fiel ein grosser Platzregen, welcher zuletzt auch mit Hagelsteinen vermischt war. In unserer Gegend schlug der Blitz in mehrere Bäume ein. Vom 20. bis 23. und vom 16. bis 30. Juli fiel so reichlich Regen, dass sich die Menschen wieder nach schönem Wetter sehnten.»

Mein Grossvater Adam Fischer
Meinen Grossvater Adam habe ich nie kennengelernt, aber meine Grossmutter hat uns, schon als wir klein waren, von ihm erzählt und seit sie gestorben ist, erfahre ich von meinem Vater immer noch und immer wieder neues - auch wenn er sich selbst kaum an ihn erinnert.Geboren wurde Adam im Januar 1908 in Epfenbach, einem kleinen Dorf im Kraichgau in Baden. Sein Vater, der ebenfalls Adam hiess, war Schuhmacher und Kleinbauer. Nach der Schule verschaffte ihm sein Vater eine Ausbildungsstelle als Ratschreiber, die er jedoch nach drei Wochen abbrach. Es zog in „an die Frische Luft“, weg vom Schreibtisch. In den Zeiten der Rezession der 1920er und 30er Jahre hat er diese Entscheidung später bereut. Als Arbeiter schuftete er im Steinbruch im Wald oberhalb seines Heimatdorfes, arbeitet in der Ziegelei 10 km weit von zuhause weg, in Zeiten, in denen es noch keinen ÖV gab und musste zum Reichsarbeitsdienst, als die Nazis an die Macht kamen.
Und dann kam der Krieg. Seinen kleinen Sohn, der im November 1939 auf die Welt gekommen war, hat er nur wenig gesehen, in den darauffolgenden knapp 5 Jahren. Immer wieder war es ihm gelungen, auch in schwierigsten Situationen, Briefe nach Hause zu schicken. Im letzten Brief stand, er sei wieder dort, wo er zu Beginn des Ostfeldzugs gewesen sei, in der Nähe von Lemberg, in der heutigen Westukraine. Danach hat meine Grossmutter nie wieder von ihm gehört. Nach dem Krieg kamen zwei, drei Mal Kriegskameraden meines Grossvaters in Epfenbach vorbei und erzählten, dass er im Juli 1944 in Gefangenschaft geraten sei und dass ab und zu Panzer durch die Reihen der gefangenen Deutschen gefahren waren. Aber genaueres wussten sie auch nicht.
Manchmal hat meine Grossmutter gemeint, vielleicht lebe er ja noch und könne sich nur nicht melden. Für tot erklären liess sie ihn erst in den 1960er Jahren.
Und wie es so ist: nach dem Tod meiner Grossmutter wollte ich es genauer wissen. Zum Glück hatte sie mir schon Jahre vorher eine kleine Kiste voller Fotos geschenkt, aber die Feldpostbriefe haben wir nicht mehr gefunden. Ich habe dann Kontakte in die Ukraine geknüpft, Archive angeschrieben, war im Militärarchiv in Freiburg im Breisgau und immer wieder bin ich mit meinem Vater in seiner alten Heimat unterwegs, wo wir auch nach den Spuren meines Grossvaters suchen. Ich habe vor Jahren mit dem Mann telefoniert, der als letzter berichten konnte, meinen Grossvater noch lebend gesehen zu haben, als Kriegsgefangener auf dem Weg von Sokal nach Brody. In Brody ist er anscheinend nie angekommen.

AW: Mein Grossvater Adam Fischer
...und, so wie auf dem bild, wäre er doch ein guter vater gewesen, um viel mehr mit seinem sohn zusammenzusein... Aktuelle Themen
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