| Erstellt: 24.02.2010 | |
Sinnvoll. Das Postulat der Grünen, «Glück» zum Schulfach zu machen, hat kaum jemand ernst genommen. Die Lehrer hätten ohnehin schon genug zu tun, so der Grundtenor der Kritik. Das stimmt. In einer Zeit, in der sich die Regale der Lehrerzimmer mit immer neuen Leitfäden zur Vermeidung von Gewalt und Mobbing füllen, sei aber die Frage erlaubt, ob Fächer, welche die seelische Gesundheit stärken, im Stundenplan nicht zu knapp bemessen sind. Macht ein Fach, das jungen Menschen zu mehr Selbstwertgefühl verhilft, nicht mehr Sinn als das Büffeln von englischen Deklinationen und Chemieformeln?
Weiterdenken. Letztlich hängt alles von der Frage ab, wie man die Inhalte der Schulbildung gewichtet. In Zeiten starker gesellschaftlicher Veränderungen gilt es, diese Frage immer wieder neu zu stellen und zu beantworten. So gesehen, kann man den Grünen für ihren Input dankbar sein. Anouk Holthuizen









